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Fachbegriffe mechanischer Einbruchschutz

Einbruchsicherungen sind durch eine Menge Normen und Bestimmungen definiert. Hier finden Sie eine kleine Übersicht zu den wichtigsten Fachbegriffen in diesem Bereich.

Die Firma Wurzbacher hat als eine der wenigen Anbieter in der Region Türen der Sicherheitsklasse RC4 im Sortiment. Was das Kürzel RC4 bedeutet, erfahren Sie hier...

  • Was ist ein Errichternachweis „Mechanische Sicherungseinrichtungen“?
  • Was bedeuten die Widerstandsklassen RC1 – RC6?
  • Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung ES0 – ES3 für den Tür-Beschlag?
     

Was ist ein Errichternachweis „Mechanische Sicherungseinrichtungen“?
Die (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen empfehlen u. a. die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern, mit mechanischen Sicherungseinrichtungen.
Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Einrichtungen ist neben ihrer Belastbarkeit auch die sicherungstechnisch fachgerechte Montage. Die Polizei unterstützt Maßnahmen zur Einbruchprävention. Deshalb werden durch die Landeskriminalämter entsprechende Zertifizierungen angeboten.
Nur Handwerker, die sich dem Aufnahmeverfahren gemäß „bundeseinheitlichem Pflichtenkatalog für Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen“ der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention erfolgreich unterzogen haben, sind berechtigt, sich eingetragener Errichter für mechanische Sicherungsanlagen beim Landeskriminalamt (LKA)“ zu nennen.

Was bedeuten die Widerstandsklassen RC1 – RC6?
Routinierte Einbrecher brauchen nicht Minuten, sondern nur wenige Sekunden, um in fremdes Eigentum einzudringen. Alarmanlagen und elektronische Systeme können die Diebe zwar abschrecken, zusätzlich sollten Sie aber unbedingt auch auf die mechanische Absicherung von Fenstern und Türen setzen. Erfahrungen der Polizei zeigen, dass Täter meist von ihrem Vorhaben ablassen, wenn der Einbruchversuch länger als 3 Minuten dauert.
Die DIN-Normenreihe EN 1627-1630 ist eine Prüfnorm für Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse. DIN EN 1627 definiert verschiedene Widerstandsklassen (RC, „resistance class“) bezüglich Einbruchhemmung. Die Widerstandsklassen geben an, wie lange ein Produkt dem Einbruchsversuch eines bestimmten Tätertyps standhält. Je höher die Klasse eines Produktes ist, desto besser ist der Einbruchschutz. Die Polizei empfiehlt Bauteile zu verwenden, die mindestens der Klasse RC2 entsprechen.

RC1
Bauteile der Widerstandsklasse RC1 N weisen nur einen geringen Schutz gegen den Einsatz von Hebelwerkszeugen auf.
Widerstandszeit: 3 Minuten       

RC2
Der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange und Keile, das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.
Widerstandszeit: 3 Minuten

RC3
Der Täter versucht, zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und einem Kuhfuß sowie mit einfachem Bohrwerkzeug das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.
Widerstandszeit: 5 Minuten

RC4
Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Sägewerkzeuge und Schlagwerkzeuge wie Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel sowie eine Akku-Bohrmaschine ein.
Widerstandszeit: 10 Minuten

RC5
Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Elektrowerkzeuge wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer ein.
Widerstandszeit: 15 Minuten

RC6
Der erfahrene Täter setzt zusätzlich leistungsfähige Elektrowerkzeuge, wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer ein.
Widerstandszeit: 20 Minuten

Was bedeutet die Bezeichnung ES für die Sicherheit des Tür-Beschlages?
Das Kürzel „ES“ steht für „Einbruchhemmender Schutzbeschlag“. Die Widerstandsklasse eines Schutzbeschlags ist ein wichtiges Merkmal hinsichtlich der Türsicherung. In welche Klasse der jeweilige Schutzbeschlag einzuordnen ist, lässt sich leicht erkennen: Widerstandsklasse, DIN, etwaige Prüf- und Überwachungsnummern sowie die Registernummer werden im Regelfall direkt in den Schutzbeschlag eingeprägt.

Auf dem deutschen Markt unterscheidet man zwischen den Widerstandsklassen ES0 bis ES3 nach DIN 18257. DIN 18257 regelt dabei für Bau- und Schutzbeschläge die Begriffsdefinition, Maße, Anforderungen und Kennzeichnungen.

Schutzbeschläge der Widerstandsklasse ES0
Schutzbeschläge der Widerstandsklasse ES0 bietet keinen nennenswerten Schutz vor Anbohrung, Abschlagen oder Zugebelastung.

Schutzbeschläge der Widerstandsklasse ES1
Schutzbeschläge der Widerstandsklasse ES1 müssen einem Bohrer für mindestens 3 Minuten widerstehen können. Ist der Schutzbeschlag eine Ausführung mit Ziehschutz, sollte er eine Zugbelastung auf Höhe der Zylinderabdeckung von 10 kN bzw. 15 kN und eine einseitige Zugbelastung von 15 kN bzw. 20 kN aushalten.

Schutzbeschläge der Widerstandsklasse ES2
Schutzbeschläge der Widerstandsklassen ES2 müssen einem Bohrer für mindestens 6 Minuten widerstehen können. Ist der Schutzbeschlag eine Ausführung mit Ziehschutz, sollte er weiterhin eine Zugbelastung auf Höhe der Zylinderabdeckung von 10 kN bzw. 15 kN und eine einseitige Zugbelastung von 15 kN bzw. 20 kN aushalten. Die Schutzbeschläge müssen außerdem aus Stahl hergestellt sein und eine Mindestdicke von 10 mm aufweisen.

Schutzbeschläge der Widerstandsklasse ES3
Schutzbeschläge der Widerstandsklassen ES3 müssen einem Bohrer für mindestens 10 Minuten widerstehen können. Ist der Schutzbeschlag eine Ausführung mit Ziehschutz, muss ferner die mögliche Zugbelastung der Zylinderabdeckung mindestens 20 kN und einseitig 30 kN betragen. Die Schutzbeschläge müssen außerdem aus Stahl hergestellt sein und eine Mindestdicke von 10 mm aufweisen.

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